Lange Wartezeiten auf den Rehaplatz? Wie sie gleich mit der Reha starten können!

Lange Wartezeiten auf den Rehaplatz? Wie sie gleich mit der Reha starten können!

24.8.2022
Veröffentlicht am:

Die Reha ist entscheidend für die Genesung. Leider sind Rehaplätze rar und die Wartezeiten sind lang. Die Wartezeit sollte man nicht untätig verstreichen lassen. Lesen Sie, wie die Zeit bis zum Rehaplatz effektiv für den Therapieerfolg genutzt werden kann!

Bei einer neurologischen Erkrankung ist die Reha die zentrale Phase der Heilung. Hier arbeitet man intensiv und konzentriert, um den persönlichen Alltag wieder aufnehmen und selbstständig gestalten zu können - im besten Fall genau so wie vor der Erkrankung. Umso wichtiger ist es, so schnell wie möglich mit der Reha zu starten. Leider ist ein rascher Rehaplatz oft Wunschdenken. Die meisten Rehakliniken und ambulanten Tageskliniken sind stark überfüllt, wodurch längere Wartezeiten entstehen. Doch man kann die Zeit effektiv nutzen!

Wie lange muss ich warten, bis ich eine Reha beginnen kann?

Die durchschnittliche Wartezeit auf einen Rehaplatz beträgt einige Wochen bis wenige Monate. Aufgrund der Corona-Pandemie kommt man bei manchen Rehakliniken derzeit sogar auf Wartezeiten von bis zu einem Jahr!

Die Wartezeit setzt sich dabei durch verschiedene Phasen zusammen, die es benötigt, bis ein Rehaplatz bewilligt wird. Der Antrag kann oft noch im Akutkrankenhaus gestellt werden. Auch der Hausarzt oder der niedergelassene Facharzt können einen Rehaantrag für Sie stellen. Nach dem Antrag dauert es einige Wochen, bis Sie die Antwort des Kostenträgers erhalten. Der Kostenträger ist der Regel nach Ihre Krankenversicherung. Diese stellt Ihnen meist per Post eine Zu- oder Absage zu, damit Sie wissen, ob die Reha-Kosten übernommen werden. Haben Sie die Zusage zur Kostenübernahme, benötigen Sie jedoch noch einen Platz in einer Rehaklinik und einen Termin. Diese Phase kann auch wieder einige Wochen dauern. Erst danach wissen Sie, wo und wann Sie einen Platz für Ihre Reha erhalten haben.

Zusammengefasst dauert es im Schnitt einige Wochen bis wenige Monate, bis man den Weg vom Antrag bis zum Antritt der Reha durchgemacht hat. Wertvolle Zeit, die man eigentlich nicht ungenutzt verstreichen lassen sollte, um eine erfolgreiche Rehabilitation durchzuführen.

Was kann ich tun, um schneller einen Rehaplatz zu bekommen?

Verzögert sich die Zeit ungewöhnlich viel, sollte man aktiv werden. Wartet man nach der Antragstellung mehr als 4 Wochen und hat immer noch nichts vom Kostenträger gehört, lohnt sich eine Nachfrage. Im Normalfall ist dies die eigene Krankenversicherungsanstalt oder Gesundheitsversicherung.

Die Wartezeit bis zum wirklichen Reha-Antritt ist abhängig von der Belegungssituation der gewünschten Klinik. Es ist dabei kein Geheimnis, dass man gerade in der Neurologie auf den Start einer genehmigten Reha je nach Nachfragesituation auch einmal wenige Monate lang warten muss. Die Auslastung in den entsprechenden Kliniken war in diesem Bereich in den letzten Jahren bereits hoch. Durch die Corona-Situation herrschen in vielen Rehakliniken derzeit sogar Wartezeiten von bis zu einem Jahr! Wenn eine Wartezeit von mehreren Monaten ansteht, um eine medizinische Reha durchzuführen, wird sich in der Zwischenzeit der gesundheitliche Zustand vermutlich nicht verbessern. Es wäre ratsam eine andere Klinik auszuwählen, bei der die Reha zügiger begonnen werden kann.

Während der Wartezeit ist es allerdings wichtig, trotz fehlendem Rehaplatz nicht tatenlos zu bleiben. Üben Sie, trainieren Sie - wo Sie können! Es kann hilfreich sein, ab und zu mit Therapeuten wie Logopäden oder Ergotherapeuten zu arbeiten. Gerade am Anfang sollte man viel und intensiv trainieren.  

Wie kann ich sofort mit der Reha starten?

Die Reha ist nichts, was man aufschieben soll. Besonders nach Schlaganfall oder Hirnblutung, aber genauso bei Long COVID, zählt jeder Tag nach Erkrankungsbeginn. Legen Sie los, sobald Sie können! Das Warten auf einen Rehaplatz ist dabei nicht nur frustrierend, sondern kann den Rehaerfolg nachhaltig gefährden! Daher ist es wichtig, die Wartezeit zu nutzen und sofort mit der Reha zu starten.

Dies gelingt einerseits, indem man selbst für eine ausreichende Anzahl an Rehastunden beim Therapeuten aufkommt. Aus Studien wissen wir, dass man mehrere Stunden pro Woche trainieren muss, um Fortschritte in der Reha zu erzielen. Da das sehr teuer sein kann, sind mehrere Stunden pro Woche bei einem Therapeuten für viele Menschen nicht möglich. Daher muss man sich von digitalen Therapielösungen unterstützen lassen.

Der technische Fortschritt macht es möglich, mit wissenschaftlich fundierten Therapie-Apps genau so zu trainieren, als wäre man in der Rehaklinik. Ein Beispiel dafür ist die myReha App. Diese wurde von erfahrenen Fachexperten entwickelt. Die myReha App gibt Betroffenen Zugang zu hochqualitativen Übungen, die sich automatisch und laufend an die eigenen Fähigkeiten anpassen. In der zertifizierten Therapie-App steckt eine geballte Ladung moderner Technik, die beispielsweise die Sprache exakt auswerten kann. Damit bekommen Nutzer eine detaillierte Rückmeldung zur eigenen Leistung, während die App passende Übungen vorschlägt.

Mit Hilfe von Therapie-Apps wie myReha lässt sich die Reha sofort starten, egal wo man ist. Alles was man dazu braucht ist ein Tablet (ein iPad oder ein Android Tablet), auf das man die App herunterlädt. In wenigen Schritten hat man ein eigenes Profil eingerichtet und die persönliche Reha startet - zuhause, im Urlaub oder egal, wo man ist. Dazu ist die myReha App so einfach gestaltet, dass man kein Vorwissen mit digitalen Apps oder Tablets benötigt. Es ist so intuitiv, dass myReha in zahlreichen Kliniken in Deutschland und Österreich täglich in der Therapie verwendet wird. Und es lohnt sich, denn so schafft man die Zeit bis zum Rehaplatz wirklich zur Verbesserung der eigenen Fähigkeiten zu nutzen. Lässt man diese Zeit ungenutzt, läuft man Gefahr, manche Fähigkeiten gar nicht wiederzuerlangen.

Wieso ist der richtige Zeitpunkt der Reha so wichtig? 

Die beste Zeit für den Beginn der Reha ist immer: jetzt! Je früher, desto besser und je mehr, desto besser. Es ist ganz einfach. Der beste Ort für die Reha ist die Rehaklinik. Leider muss man oft sehr lange darauf warten. Daher ist es entscheidend, umgehend mit digitalen Therapien wie der myReha App zu arbeiten. Wenn gewünscht, kann man das auch mit Besuchen in einer therapeutischen Praxis verbinden. Ein früher Beginn der Reha ist wichtig, da man damit die größten Chancen hat, erfolgreich die eingeschränkten Fähigkeiten wiederzubekommen.

Sie sehen also, dass es keinen Grund gibt, wegen langer Wartezeiten auf Rehaplätze zu verzweifeln. Wichtig ist: loslegen, einfach ein Tablet schnappen und sofort mit der Reha beginnen! Die besten Erfolge zeigen sich, wenn man keine Zeit verliert! Auf geht’s!

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